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Die Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie mindestens eine Vertrauensperson, an Ihrer Stelle zu entscheiden und zu handeln, wenn Sie selbst dazu nicht in der Lage sind.

Wem vertraue ich meine Fürsorge an?

Eine Vollmacht können Sie einer Vertrauensperson entweder nur für gesundheitliche und pflegerische Fragen (= Vorsorgevollmacht) oder auch umfassend für wei­tere Aufgabenkreise wie Aufenthalt und Wohnungsangelegenheiten, Vermögenssor­ge etc. (= Vollmacht) erteilen.

Mit einer Vollmacht ermächtigen Sie eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens stellvertretend für Sie zu handeln, zu entscheiden und Ver­träge abzuschließen für den Fall, dass Sie nicht einwilligungsfähig sind. Voraussetzung für die Errichtung einer gültigen (Vorsorge-)Vollmacht ist die Geschäftsfähigkeit, Volljährigkeit und Schriftlichkeit.

Bitte überlegen Sie, für welche Aufgabenkreise Sie eine (Vorsorge-)Vollmacht erteilen wollen. Die Vollmacht sollten Sie im vertrauensvollen Gespräch mit dem vorgesehenen Bevollmächtigten verfassen, damit er Ihre Wünsche und Vorstellungen gut kennen und verstehen lernt.

Der Bevollmächtigte ist verpflichtet, Ihren Willen zu vertreten. Wenn Sie auch eine Patientenverfü­gung erstellt haben, prüft der Bevollmächtigte zu gegebener Zeit, ob die darin gemachten Festlegungen auf die aktuelle Lebens- und Be­handlungssituation zutreffen. Ist dies der Fall, hat er dafür zu sorgen, dass Ihr Wille z.B. vom Arzt tatsächlich umgesetzt wird. Der Bevollmächtigte kann nur tätig werden, wenn er die Original-Vollmacht vorlegt.

Das Formular

Haben Sie Fragen oder Problem bei der Erstellung, kontaktieren Sie unsere Vorsorgeberaterin Birgit Carl. 

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