Pflegeheim

Pflegeheime pflegen und versorgen Menschen, die (meist aufgrund ihrer Pflegebedürftigkeit) nicht mehr zu Hause leben können oder wollen. Die  Patienten werden in der Regel von heimeigenen Pflegekräften betreut.

Immer mehr Mitarbeiter in den Pflegeheimen der Region Augsburg verfügen über eine Palliative-Care-Fortbildung, um bei schwierigen pflegerischen Situationen am Lebensende gut helfen zu können. Zudem betrachten viele Heime die Palliativversorgung als Auftrag, der den ganzen Menschen und seine Angehörigen betrifft, und kooperieren deshalb mit anderen Helfern.

 

Kooperationspartner der Pflegeheime

> Arztpraxen. Die medizinische Versorgung im Pflegeheim übernimmt der Hausarzt, der die Patienten meist schon länger kennt.

> Ambulante Hospizdienste. Die Heime kooperieren mit den Hospizdiensten vor Ort. Deren Hospizhelfer besuchen Patienten, die dies wünschen, regelmäßig.

> Spezialisierte Ambulante Palliativversorung (SAPV). Bei besonders aufwendiger palliativer Versorgung verschreibt der Arzt ergänzend die SAPV. 

> Seelsorge. Viele Pflegeheime kooperieren mit Geistlichen und Ordensleuten.

 

Kosten

Die meisten Patienten sind bei Aufnahme ins Pflegeheim bereits pflegebedürftig und haben (wenn sie in der Pflegeversicherung versichert sind)  einen Pflegegrad. Entsprechend diesem Pflegegrad übernimmt die Pflegeversicherung dann die Kosten für die Pflege. Der sozialrechtliche Fachausdruck für diese Versorgungsform lautet "Vollstationäre Pflege".

Details hierzu beschreibt das betanet:

> Vollstationäre Pflege im betanet

 

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Heim muss der Patient selbst tragen. Wenn sein Einkommen und Vermögen nicht reicht, hilft unter Umständen das Sozialamt. Zuvor wird allerdings geprüft, ob die Kinder unterstützen können. Auch zur sogenannten "Unterhaltspflicht" liefert das betanet Details:

> Unterhaltspflicht von Kindern gegenüber Eltern im Heim im betanet