Kurzzeitpflege

Kurzzeitpflege (und die > Verhinderungspflege) sind Angebote, die genutzt werden können, wenn

  • die Pflege zuhause vorübergehend nicht möglich ist
    oder
  • wenn nach einem Klinikaufenthalt noch kein Pflegeplatz verfügbar ist.

 

Kurzzeitpflegeeinrichtungen

Kurzzeitpflegeeinrichtungen gibt es bei Sozialstationen und Pflegeheimen. Sie nehmen pflegebedürftige Patienten für eine begrenzte Zeit auf. Es gibt zwei typische Situationen, in denen Kurzzeitpflegeeinrichtungen helfen:

  • Ein pflegebedürftiger Patient wird nach einer Erkrankung oder Krise aus der Klinik entlassen und kann aber nicht mehr nach Hause, weil dort die Pflege nicht möglich ist. Es gibt aber auch noch keinen Pflegeplatz für ihn.
  • Der pflegende Angehörige fällt aus, z.B. weil er selbst erkrankt, und es gibt auch keine andere Möglichkeit, dass zuhause jemand die Pflege ersatzweise übernimmt. Das ist der seltenere Fall, denn in der Regel kommt dann die > Verhinderungspflege (= Ersatzpflege) zum Zug.

 

Wenn ein Patient Leistungen der Pflegekasse erhalten, erhält er bis zu 8 Wochen im Jahr auch Leistungen für die Kurzzeitpflege.

Details zur Höhe und zu den Voraussetzungen beschreibt das betanet unter >> Kurzzeitpflege.