ACP Projekt

Die Umsetzu

ng des FÜR|SICH|VOR: SORGEN - Projekts in der Region Augsburg

Bild ACP-Projekt

 

Jedes Advance Care Planning (ACP)-Programm basiert auf mehreren Säulen, die aufeinander abgestimmt sind und ineinandergreifen müssen, damit die Vorstellungen von Menschen zur eigenen Zukunft zu gegebener Zeit entsprechend berücksichtigt werden können.

Üblicherweise hat jedes ACP-Programm  die drei Säulen qualifizierter Beratungsprozess (1), Vorsorgedokumente (2) und die regionale Implementierung des Programms (siehe hierzu auch Vorausplanung)

 

 

 

 

 

 

Im Falle des FÜR|SICH|VOR: SORGEN-Programms werden diese drei Säulen ergänzt durch

Notfallmappen zur Aufbewahrung aller VorsorgedokumenteGrossansicht in neuem Fenster: Bild Notfallmappe

Wenn Sie mit Vorsorgedokumenten wie bspw. einer Patientenverfügung für sich selbst vorsorgen, tun Sie dies auch aus Fürsorge für Ihre Angehörigen.
Damit diese Dokumente im Ernstfall auch schnell gefunden werden, haben wir eine leuchtend orange Vorsorge-Mappe für Sie entwickelt. Der mitgelieferte Formularsatz enthält alle notwendigen Dokumente für Ihre gesundheitliche Vorsorge, die Sie in den dazu passenden Bereichen abheften können.
Am besten, Sie bewahren die Mappe an einem  leicht erreich- und sichtbaren Ort auf.

Die Notfallmappe können Sie im Online-Shop des AHPV e.V. oder über unser Kontaktformular bestellen.

 

Einführung von Hospiz- und Palliativbeauftragten in kooperierenden Alten- und Pflegeheimen

Ca. 40 % der Menschen in Deutschland versterben in einem Alten- und Pflegeheim. Dies bedeutet auch, dass viele Menschen in diesen Heimen ihre letzte Lebensphase von Menschen verbringen. Aus Sicht des AHPV bedarf es der Weiterentwicklung einer Hospiz- und Palliativkultur in Alten- und Pflegeheimen, damit diese große Herausforderung bewältigt werden kann.

Die Einführung von Hospiz- und Palliativbeauftragten in Alten- und Pflegeheimen auf Basis eines gelebten Kooperationsvertrags ist ein wichtiger Schritt  zur Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativkultur. eine der Aufgaben des Beauftragten ist die die Einführung der vorausschauenden Gesundheitsplanung nach § 132g SGB V unter Verwendung der hier vorgestellten Dokumente.

Zentrale Evaluation und Datenerfassung der Notfallverfügungen

Es gibt  viele Hinweise, dass Betroffene Gespräche zu Vorsorge zu dem, was alles kommen kann, sehr begrüßen und froh sind, wenn jemand mit Ihnen solche Gespräche führt. Auf der anderen Seite können solche Gespräche aber auch Ängste auslösen. Um die Sinnhaftigkeit und den Nutzen vor allem der Verfügung für Notfälle herauszufinden hat der AHPV als Träger des Programms eine zentrale Evaluation und Datenerfassung der Notfallverfügungen beschlossen und wird diese in den nächsten Jahren durchführen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dann unmittelbar in die Versorgung zurückfließen und mithelfen, das FÜR|SICH|VOR: SORGEN-Programm weiterzuentwickeln.

Damit wird auch dem Umstand Rechnung getragen, dass ein solches umfassendes ACP-Programm sich  weiterentwickeln muss und dass die Einführung eines ACP-Programms nicht einfach von oben herab erfolgen kann, sondern dass hier weitere flankierende Maßnahmen notwendig sind, damit langfristig in einer Region wie Augsburg immer mehr Menschen an immer mehr Orten gemäß ihres eigenen Willens behandelt werden.